Seitenkontext: Geschäftsstelle

VHS-Slogan: Wissen und mehr
Veranstaltungskalender
<Juni 2010>
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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EFQM: European Foundation for Quality Management

gefördert durch die Europäische Union: Europäischer Sozialfonds

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Zentrale Geschäftsstelle in Memmingen

Grimmelhaus
VHS im Grimmelhaus

Volkshochschule Memmingen

Grimmelhaus
Ulmer Straße 19
87700 Memmingen

Telefon: 08331 / 850-187
Telefax: 08331 / 850-189
eMail: vhs(at)memmingen.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 15.00 - 17.00 Uhr

Das VHS-Team
Michael Trieb, Brigitte Stark, Corinna Küchle, Peter Seiter

Mitarbeiter

Leitung:

  • Michael Trieb
    Tel. 08331 / 850-139

    Telefonische Erreichbarkeit:
    Mo bis Fr : 08.00 - 12.30 Uhr
    Mo bis Do: 14.00 - 18.00 Uhr

Verwaltung, Kursorganisation
und Anmeldung:

Mo bis Fr : 09.00 - 12.00 Uhr
Do: 15.00 - 17.00 Uhr

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Leitbild

Wir sind ein Ort der Begegnung, der Bildung und der Orientierung

dabei verstehen wir uns als eine öffentlich geförderte, zukunftsorientierte Erwachsenenbildungseinrichtung in der Tradition von Aufklärung und Toleranz

Im Mittelpunkt stehen bei uns interessierte Menschen

unabhängig ihrer sozialen und kulturellen Herkunft mit ihren individuellen Bedürfnissen nach Weiterentwicklung

Uns verbindet die Neugier

die Lust macht auf die Erweiterung von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Erkennen von Zusammenhängen

Wir stellen uns den Herausforderungen der Gegenwart

und gestalten damit Zukunft

Unsere Vision ist der aktive, gesunde und glückliche Mensch

der zielgerichtet mitgestaltet und sich in die Gesellschaft einbringt

Dies alles erreichen wir durch

  • ein attraktives, zentrales und behindertengerechtes Bildungszentrum für alle Bevölkerungsschichten
  • politische Neutralität, Aktualität und Bezahlbarkeit der Veranstaltungsangebote 
  • Offenheit und Kommunikation
  • ein hohes Maß an fachlichen, didaktisch-methodischen und persönlichen Fähigkeiten der Kursleitenden
  • Sinn für Gemeinschaft
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Die vhs gestern und heute

Die Volkshochschule Memmingen stellt sich vor:

Aus dem Amtsblatt vom 6. September 1947: "Für Stadt und Landkreis Memmingen wird mit dem 15. September eine Volkshochschule ihre Tätigkeit für alle Schichten der Bevölkerung beginnen. Besondere Vorkenntnisse werden nicht gefordert. Folgende Grundkurse sind geplant:
Geschichte, Literaturgeschichte, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Psychologie, Physik, Zeichnen. Als Vortragsreihe: Die Lyrik des 19. Jahrhunderts; Proben aus der Weltliteratur; heimatkundliche Vorträge, Gesundheits- Rechtsfragen. Als Sprachkurse: Deutsch für Deutsche, Englisch, Französisch und Russisch. Praktische Kurse über Buchführung, kaufmännisches Rechnen, bürgerliches Rechnen, Geometrie, Stenografie. Außerdem Arbeitsgemeinschaften über aktuelle Zeitfragen und öffentliche Vorträge prominenter Vertreter des Geisteslebens. Die Veranstaltungen finden in der Oberrealschule für Jungen (Buxacher Str.) jeweils von 20 - 22 Uhr statt.
Mitgliedsgebühr pro Jahr 3,-- RM, Kursgebühren pro Stunde 0,50 RM.
Auskunft und Einschreibung in der Bücherstube Bayer. Hof, Maximilianstraße."

 Eine lange Zeit ist vergangen seit der "Geburt" der vhs Memmingen im Jahre 1947. Gleich voran: Das ist ungewöhnlich früh im Vergleich zu anderen Volkshochschulen im Umkreis.
Viel ist geschehen in diesen 63 Jahren, und es erscheint fast notwendig, einen kurzen Blick in die Geschichte zu werfen.

Nach 1945 waren es einzig und allein die Volkshochschulen als zentraler überparteilicher Träger, die die Aufgabe der Erwachsenenbildung übernahmen. Insbesondere ging von den Alliierten die sog. "Re-Education" aus, um die Demokratisierung in Deutschland voranzutreiben, und zwar im Anschluss an die Zeit vor 1933. Die alte Tradition des Humanismus fand in Bildungsveranstaltungen großen Anklang. Allgemeine Bildungsziele waren aber auch die praktische Lebenshilfe, wie z.B. "Schreinern aus Holzresten", "Wie baue ich eine Küche", oder "Gesundes Kochen mit wenig Zutaten". Aber auch "Das Leben zwischen Trümmern waren Themen, die Menschen bewegten.
Volkshochschulen wurden seinerzeit ehren- und nebenamtlich, wie z. B. von Schulleitern oder Lehrern geführt, ähnlich wie in vielen Außenstellen heute noch üblich. Erst später begann eine Pluralisierung in der Erwachsenenbildung; Arbeitgeber, Kirchen, Gewerkschaften und viele andere unterschiedliche Träger boten Fort- und Weiterbildung an. Anfang der 60er Jahre wurde die Erwachsenenbildung aus wirtschaftlichen Gründen vorangetrieben. Deutschland im Aufbau benötigte qualifizierte Arbeitskräfte. Die ersten Gastarbeiter kamen ins Land und "Deutsch für Italiener" wurde angeboten. Eine berufliche Qualfizierungsoffensive begann. Das viel diskutierte "lebenslange Lernen" wurde bereits in dieser Zeit propagiert.

Erst 1974 wurde die Erwachsenenbildung als öffentliche Aufgabe erkannt und damit gesetzlich verankert: "Erwachsenenbildung (Weiterbildung) ist ein eigenständiger, gleichberechtigter Hauptbereich des Bildungswesens". Sie verfolgt das Ziel, zur Selbstverantwortung und Selbstbestimmung des Menschen beizutragen. Sie gibt mit ihren Bildungsangeboten Gelegenheit, die in der Schule, in der Hochschule oder in de Berufsausbildung erworbene Bildung zu vertiefen, zu erneuern und zu erweitern; ihr Bildungsangebot erstreckt sich auf persönliche, gesellschaftliche, politische und berufliche Bereiche. Sie ermöglicht dadurch den Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen und Fähigkeiten, fördert die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, führt zum Abbau von Vorurteilen und befähigt zu einem besseren Verständnis gesellschaftlicher und politischer Vorgänge als Voraussetzung eigenen verantwortungsbewussten Handelns. Sie fördert die Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten."
(Auszug aus dem Gesetz zur Förderung der Erwachsenenbildung, Art. 1 des Bayerischen Landtages vom 26.06.74)

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