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Livestream - vhs.wissen live: Die Evolution der Phantasie: Warum wir ohne Kunst nicht leben können
Di. 17.05.2022 19:30
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Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten - und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort. Und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen, nennen wir sie Kunst. All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Wann und warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden. Der Vortrag wird schildern, was sich aus Sicht der Evolutionsbiologie zur Entstehung der Kunst sagen lässt und eine mögliche Erklärung vorstellen.  Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Charles Darwins Briefwechsel in Cambridge (England) und Post-doc am Department of the History of Science der Harvard University. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. Aktuelle Publikation: Die Evolution der Phantasie: Wie der Mensch zum Künstler wurde (Stuttgart: S. Hirzel, 2013), Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden (München: C. H. Beck, 2016).

Kursnummer 221MM1843
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: nicht bekannt
Livestream - vhs.wissen live: Die Wiederfindung der Nation - Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen
Mi. 18.05.2022 19:30
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Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationenbegriff inzwischen für sich erobert haben. Doch lässt sich nicht auch eine Form von Nation (wieder)finden, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann? Diese und viele weiteren Fragen diskutieren Aleida Assmann und Herfried Münkler. Aleida Assmann ist Professorin em. für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann, 2018). Herfried Münkler ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte. Er lehrte als ordentlicher Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Kursnummer 221MM1847
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: nicht bekannt
Phänomen social media: Gaming im Alltag
Di. 24.05.2022 19:00
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Das Computerspielverhalten von Kindern ist vielen ein Dorn im Auge. Zu viel, zu lange oder zu brutal wird im Kinderzimmer alleine oder mit Freunden gezockt. Dabei kommt der Austausch zwischen Eltern und Kind über die Spiele oftmals zu kurz und es werden Verbote ausgesprochen, die die Stimmung zu Hause ordentlich ins Wanken bringen. Im Rahmen dieses Online-Vortrages wird über die Risiken und Gefahren von Gaming gesprochen, aber auch Chancen für das gemeinsame Medienerleben in der Familie aufzeigt. Des Weiteren werden die beliebtesten Spiele, Twitch und Discord in Hinsicht auf suchtgefährdende Inhalte vorgestellt. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „medienkundig!" der Volkshochschulen in Sachsen. Referent: Social Web macht Schule gGmbH

Kursnummer 221MM1869
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: nicht bekannt
Livestream - vhs.wissen live: Geschichte und Zukunft der Mode
Mi. 22.06.2022 19:30
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Befindet sich das System der "schnellen" Mode, wie es im zwanzigsten Jahrhundert entstanden ist, in einer tiefen Krise? Die Mode ist ein starker Motor für ökologische und wirtschaftliche Ungleichheiten in der Welt. Das macht die Diskussion über die Vergangenheit und Zukunft der Mode zu einer dringenden Aufgabe. Eine Betrachtung der Mode als globale Geschichte seit dem Mittelalter zeigt, wie wir über neue ökologische und ästhetische Zukünfte nachdenken können. Ulinka Rublack lehrt Europäische Geschichte an der Universität Cambridge, Alfons Kaiser ist leitender Journalist bei der FAZ und dort u.a. für Mode zuständig. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wissenschaftskolleg zu Berlin statt.

Kursnummer 221MM1849
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: nicht bekannt
Livestream - vhs.wissen live: Welche Grenzen brauchen wir? Ethik und Politik der Migration
Do. 23.06.2022 19:30
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Nach wie vor ringt die europäische Politik um eine Reform des Asylsystems. Die öffentliche Diskussion wird dabei oft von Schlagworten, falschen Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen dominiert.  In diesem Gespräch wird diskutiert, welche ethischen Grundsätze in der Migrationspolitik zu berücksichtigen sind, wie humane Grenzen in der Realität möglich sein können und wie solche Ideen in eine mehrheitsfähige Politik einfließen können.    Gerald Knaus ist ein österreichischer Soziologe und Migrationsforscher. Er ist Mitgründer und Vorsitzender des Think Tanks European Stability Initiative. Er war maßgeblich am EU-Türkei-Abkommen vom 18. März 2016 zwischen der EU und der Türkei beteiligt. Matthias Hoesch ist Philosoph und einer der führenden deutschen Migrationsethiker. Er forscht am Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster.

Kursnummer 221MM1851
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Gebühr: kostenlos
Dozent*in: nicht bekannt
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