Pflegende Angehörige stehen oft unter großer Belastung - eigene Bedürfnisse geraten schnell ins Hintertreffen. Diese Veranstaltung lädt dazu ein, das Bewusstsein für Selbstfürsorge zu stärken, praktische Impulse für den Alltag zu gewinnen und Wege der Entlastung kennenzulernen. Neben hilfreichen Informationen zu Unterstützungsangeboten bietet der Austausch mit anderen Betroffenen Raum für Verständnis, Ermutigung und neue Perspektiven. Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Pflege: Verstehen, gestalten, entlasten". Wenn Sie sich für alle Vorträge anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: vhs@memmingen.de oder Sie rufen zu den Geschäftszeiten bei der vhs an, Tel.: 08331 8501616. Anschlussvortrag: https://www.vhs-memmingen.de/p/642-C-261MM1133
Auf Flächen der Stadt Memmingen finden nachhaltige Beweidungsprojekte mit Wasserbüffeln statt. Diese dienen dem Naturschutz, dem Klimaschutz und dem Ausgleich von Bebauungsplänen. In der Exkursion können die Teilnehmer/innen Tiere, Ökologie und Anforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft kennenlernen und sich selbst vor Ort ein Bild machen.
Die Sanierung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft stellt die Eigentümer/-innen vor ganz eigene Herausforderungen. Im Vortrag werden verschiedene Arten der Sanierung erläutert, zum Beispiel auch die Möglichkeit, seriell zu Sanieren. Besonders geht es darum, wann welche Maßnahme vorteilhaft sein kann und wie man unterschiedliche Vorhaben miteinander verbinden kann. Denn: Die Sanierung lohnt sich in mehrfacher Hinsicht, da zum einen der Gebäudewert gesteigert, Energiekosten gesenkt und der Wohnkomfort erhöht werden. Zielgruppe: Eigentümer/-innen bzw. Verwalter von WEGs Referentin: Dipl.-Ing. (FH) Architektin Gisela Kienzle, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern e.V. Anmeldelink: https://join.next.edudip.com/de/webinar/sanierung-in-der-kleinen-weg/2024286
Der Rückgang der Gebirgsgletscher zählt zu den sichtbarsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die Frage, wie lange es die Gletscher der Erde noch gibt und welche Folgen ihr Verschwinden haben wird, betrifft uns alle. Die renommierte Gletscherforscherin Dr. Andrea Fischer erklärt anschaulich, wie die Gletscher entstanden sind und wie sie die Landschaft geformt haben. Zudem erzählt sie von der Faszination der Gletscher und der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Gletschern. Was aber würde deren Verlust für den Planeten bedeuten? Und können die Gletscher wiederkommen? Dr. Andrea Fischer ist Gletscherforscherin und stellvertretende Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für ihre Forschungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Wissenschaftlerin des Jahres 2023.
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte Imperium verschwunden. Aber im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen. China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?" Prof. Dr. Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse Frühjahr 2026 (genauer Termin wird Anfang 2026 bekannt gegeben)
Die tägliche Pflege ist mehr als eine Routine – sie ist der Schlüssel zu Wohlbefinden und Lebensqualität für die Menschen, die Sie begleiten. In unserer praxisnahen Schulung „Pflege in der Praxis“ möchten wir Ihnen wertvolle Techniken und hilfreiches Wissen vermitteln, die Ihre Arbeit erleichtern und gleichzeitig die Pflegebedürftigen bestmöglich unterstützen. Was erwartet Sie? Körperpflege im Alltag: Lernen Sie die professionelle Ganzkörperwaschung und Haarwäsche im Bett kennen – inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung und Vorstellung praktischer Hilfsmittel wie dem mobilen Haarwaschbecken. Hautgesundheit im Blick: Erfahren Sie, wie Sie den Hautzustand kontrollieren, trockener Haut effektiv begegnen und durch gezielte Maßnahmen Intertrigo vermeiden können. Unsere Tipps zur Intertrigoprophylaxe helfen Ihnen, Hautirritationen vorzubeugen. Raum für Ihre Fragen: Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und erhalten Sie individuelle Antworten. Werden Sie fit für die Pflegepraxis – für mehr Sicherheit, Fachwissen und Empathie im Pflegealltag. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Pflege: Verstehen, gestalten, entlasten". Wenn Sie sich für alle Vorträge anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: vhs@memmingen.de oder Sie rufen zu den Geschäftszeiten bei der vhs an, Tel.: 08331 8501616. Anschlussvortrag: https://www.vhs-memmingen.de/p/642-C-261MM1135
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn „Kelten" nannten. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit. Prof. Dr. Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation „Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Literatur und Lust: Vom Glück und Unglück des Lesens – warum Bücher unser Denken, Fühlen und Leben bereichern.
Dieses Angebot vereint verschiedene einfache Übungen, die jede/r in jedem Alter mitmachen kann. Sie können kostenlos und unverbindlich teilnehmen. Sie werden sehen, dass Bewegung in der Gruppe in der freien Luft Lebensgeister weckt und Spaß macht.
Jeder vergisst mal etwas – doch wann wird aus harmloser Vergesslichkeit eine ernsthafte Gedächtnisstörung? In diesem Kurs beleuchten wir die Grundlagen der Demenz: typische Symptome, Ursachen, verschiedene Krankheitsformen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Sie erfahren, wie man frühzeitig Anzeichen erkennt, was zur Vorbeugung beitragen kann und welche Rolle Ernährung, Bewegung und geistige Aktivität spielen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Alltag: Wie können Angehörige liebevoll und geduldig mit Betroffenen umgehen? Welche Hilfsangebote gibt es? Was entlastet Pflegende emotional und organisatorisch? Dieser Kurs bietet nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch Mut und Zuversicht im Umgang mit einer der großen Herausforderungen des Älterwerdens – für Betroffene wie Angehörige. Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Pflege: Verstehen, gestalten, entlasten". Wenn Sie sich für alle Vorträge anmelden möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: vhs@memmingen.de oder Sie rufen zu den Geschäftszeiten bei der vhs an, Tel.: 08331 8501616.
Ab 5 Jahren.
Gebäudebegrünungen und Entsiegelungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung: Sie verbessern das Mikroklima, fördern die Biodiversität und helfen Regenwasser zurückzuhalten. Hanna Fliegel, Architektin und Referentin für die Projektarbeit beim Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) gibt einen Überblick zu den verschiedenen Begrünungsarten und deren Mehrwerte. Zudem wird gezeigt, wie sich Begrünungsmaßnahmen und Entsiegelungen praktisch umsetzen lassen, von der Planung bis zur Pflege. Ein besonderer Fokus liegt auf den aktuellen Fördermöglichkeiten der Stadt Memmingen. Die Teilnehmenden erhalten Hinweise zur Beantragung und Fallbeispiele, die mit Fördermitteln bereits umgesetzt wurden. Zugangsdaten für das Zoom-Meeting: Link: https://us02web.zoom.us/j/88150022287?pwd=vhx3URIYpOwBOXYQtZJHUwiPpoWetG.1 Meeting-ID: 881 5002 2287 Kenncode: 990131
Orientierung im Bücherkosmos: Wir werfen einen Blick auf Literaturkanons, Bestsellerlisten und Rezensionen in unterschiedlichen Medien – und fragen: Wer bestimmt eigentlich, was lesenswert ist?
Gerade in Zeiten steigender Energiepreise möchten viele Verbraucher:innen den Strom- und Heizenergieverbrauch in ihrem Haushalt gern senken. Die Verbraucherzentrale Bayern e.V. erklärt, wie Sie bereits mit einfachen Maßnahmen Kosten einsparen können. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Der Vortrag findet in Kooperation mit der Energieberatung der Verbraucherzentrale Bayern statt. Zielgruppe: Der Vortrag richtet sich besonders an Interessenten mit Deutschkenntnissen ab A2- Niveau, steht aber selbstverständlich allen Interessenten offen. Referent: Jutta Rose, Energieberaterin für die Verbraucherzentrale Bayern e.V. Anmeldelink: https://join.next.edudip.com/de/webinar/einfache-sprache-energie-sparen-im-alltag-tipps-und-tricks/2572971
Vergessene Stimmen: Wiederentdeckungen lohnen sich! Wir spüren Autorinnen und Autoren nach, die (wieder) gelesen werden sollten.
Künstliche Intelligenz ist längst mehr als nur ein technologisches Werkzeug: Sie verändert unsere Welt und beeinflusst gesellschaftliche Prozesse – rasant, tiefgreifend und mit weitreichenden Folgen. Wie gehen wir als Gesellschaft mit diesen Entwicklungen um? Dürfen wir Algorithmen vertrauen, die wir nicht verstehen? Beherrschen wir die Technologien noch – oder geraten wir, wie Goethes Zauberlehrling, in den Strudel unserer eigenen Schöpfungen? Wir laden Sie herzlich ein zur Dialogveranstaltung und wollen gemeinsam diskutieren, wie vertrauenswürdige KI entstehen kann, welche ethischen Leitplanken notwendig sind, um den technologischen Wandel zu gestalten – und ob in Silicon Valley die Supermacht sitzt. Peter Dabrock ist Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und (bio-)wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen (von Keimbahnintervention bis KI). Dabei interessieren ihn besonders Fragen von sozialer Gerechtigkeit, Menschenwürde und Leiblichkeit. 2017 wurde er als erster Theologe ordentliches Mitglied bei acatech, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, 2022 wurde er in ihr Präsidium gewählt. Er ist außerdem Mitglied in der Plattform Lernende Systeme.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Dr. Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Dr. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Naschen erlaubt! – Entdecken Sie die Welt des Bio-Landbaus hautnah. Bei einem Besuch auf einem Bio-Bauernhof erfahren Sie aus erster Hand, wie ökologischer und nachhaltiger Anbau funktioniert. Gehen Sie mit uns über die Erdbeerfelder und genießen Sie den süßen Duft reifer Früchte - natürlich darf auch genascht werden! Dabei erfahren Sie vom Landwirt selbst, was hinter dem biologischen Anbau steckt, wie Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt und welche Rolle Artenvielfalt und Kreislaufwirtschaft spielen. Auf unserem Rundgang kommen wir an weiteren Kulturen vorbei und machen auch einen kleinen Abstecher zum Spargelfeld. Dort gibt es interessante Einblicke in den saisonalen Anbau und die Herausforderungen, die ein biologischer Betrieb tagtäglich meistert. Ein Erlebnis für alle Sinne – mit viel frischer Luft, lehrreichen Momenten und dem Geschmack ehrlicher, regionaler Produkte direkt vom Feld.
Die Jüdisch-deutsche Literatur: Ein Überblick über bedeutende Werke, Themen und Autorinnen und Autoren dieser reichen literarischen Tradition.
Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben. Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen. Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte. Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden. Prof. Dr. Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren. Heute beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken von Max Liebermann (1847 – 1935): „Die Terrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe“ aus dem Jahr 1902 in der Hamburger Kunsthalle und dem „Münchner Biergarten“, einem populären Motiv aus der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1884. Wir laden Sie ein, ein Bierglas oder -krug und ein kleines Spielzeug, ein Lindenblatt und einen Hut bereitzuhalten. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Erfahren Sie mehr über die Geschichte und die vielfältigen Bestattungsangebote des Waldfriedhofs Memmingen. Entdecken Sie Grabstätten, die bestimmten Themen oder Glaubensgemeinschaften gewidmet sind und lernen Wissenswertes über diesen besonderen Ort und die hiesige Friedhofskultur. Diese Führung bietet Interessierten die Möglichkeit, sich über zeitgemäße Bestattungsformen auszutauschen und den Waldfriedhof intensiver kennenzulernen. Ihre Fragen zur Bestattungsvorsorge sind willkommen.
Heiteres zum Schluss: Parodien, Dichterbeschimpfungen und literarischer Witz – wenn Literatur sich selbst aufs Korn nimmt.
Alkohol ist ein gesamtgesellschaftliches Thema, mit dem sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene in verschiedenen Situationen in Berührung kommen. „Cheers oder nein danke?!“ möchte nicht nur Eltern und Sorgeberechtigte ansprechen, sondern viel mehr alle interessierte Personen. In dieser Veranstaltung bieten wir einerseits einen Raum für offene Gespräche und vermitteln andererseits Informationen rund um das Thema Alkohol. Wir möchten darüber diskutieren, wie sich das Verhalten von Vorbildern auf den Konsum von Kindern und Jugendlichen auswirkt und welche Herausforderungen dabei bestehen können. Zudem zeigen wir Wege auf, wie wir verantwortungsvoll und nachhaltig Einfluss nehmen können, um einen reflektierten Umgang mit Alkohol zu fördern. Wir widmen uns unter anderem folgenden Fragen: Wieso konsumieren wir Alkohol? Was passiert im Körper, wenn wir Alkohol trinken? Wer kann für Kinder und Jugendliche Vorbild sein? Wie entwickeln sich Trinkgewohnheiten und welche Rolle spielt das soziale Umfeld? Welche Hilfsangebote gibt es für Betroffene? Wie kann ich als Freund oder Freundin/ Angehörige eine gute Unterstützung sein?
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt. Prof. Dr. Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell. Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist. Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung. Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis. Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung. Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Raum für Austausch, offene Fragen und aktuelle Themen – etwa neue Anthologien oder frische Entdeckungen aus der Buchwelt.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Prof. Dr. Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.