Die eigene Skizze ist immer persönlicher, individueller als ein Handyfoto. Sie reflektiert Ihre persönliche Wahrnehmung und subjektive Wirklichkeit. Unwichtiges verschwindet, Wichtiges wird hervorgehoben. Dabei ist es zunächst einmal egal wie „gut“ Sie zeichnen können. Viel wichtiger ist zu schauen, Ihre eigene Sicht auf die Dinge zu klären und zu verstehen. Zeichnend lernen Sie sich und die Welt um sich herum kennen. Sie lernen die Grundlagen und Techniken kennen. Am besten, Sie arbeiten in einem Skizzenbuch, das Sie bei Spaziergängen immer dabeihaben können.
Mit unserem gewohnten Sehen stoßen wir oft an Grenzen, selbst gelungene Bilder werden mit der Zeit ein bisschen fad. Fast immer liegt der Schlüssel in der Komposition, dem Bildaufbau. Die Kunst besteht eben auch darin, gelernte Sichtweisen zu verlassen und neu zu verstehen. Dabei geht es nicht nur um Format oder Bildausschnitt Linienführung, Strich und Fläche, Schwerpunkte und Farbgestaltung, Kontraste, Anschnitt und Ausschnitt sind Schlüsselworte, ob abstrakt oder gegenständlich. Anhand alter und junger Meister lernen Sie in Übungen die Möglichkeiten zur Umsetzung im eigenen Werk kennen.
Mit kleinen Bildern ganze Geschichten erzählen – wie im Comic. Einzelheiten, Details aufspüren und festhalten ist oft viel einfacher und gerade durch die Nebeneinanderstellung auch interessanter als „nur“ ein Bild. Ganz nebenbei lernen Sie so den Blick für das, was für Sie wesentlich ist. Und das ist die Grundlage jeder Zeichnung. Für Anfänger/innen ideal und für Fortgeschrittene das Richtige, um einen neuen Ansatz zu finden.