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Bauen & Wohnen

Studium Generale
Mi. 09.02.2022 18:00
Memmingen

Man fällt positiv auf, wenn man über etwas spricht, mit dem man sich beschäftigt, das man verstanden und durchdacht hat. Am besten gelingt dies in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Das Studium Generale gibt Ihnen dazu Gelegenheit. Es hat zum Ziel, Ihren Horizont zu erweitern und Sie mit interessierten Menschen Interessantes, z. B. aus Geschichte, Gesellschaft, Politik, Philosophie, Kunst, Musik, Literatur, Medizin, Technik und Astronomie erfahren und diskutieren zu lassen. Die Welt des Wissens und der Bildung hält bestimmt auch für Sie Überraschungen bereit. Expertinnen und Experten vermitteln Ihnen in gut verständlicher Art und Weise die wesentlichsten Wissensinhalte unserer komplex gewordenen Welt. Sie können jederzeit einsteigen und benötigen dazu keine besonderen Voraussetzungen. Vermittelt wird vielseitiges Grundlagen- und Spezialwissen unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen, Erkenntnissen und Debatten. Im Mittelpunkt des Studium Generale stehen ab diesem Semester die "Umbrüche Europas und das verblüffende Erbe". Besonderer Fokus liegt bei den geplanten Veranstaltungen auf der Zeit von der Spätantike zum frühen Mittelalter. Eine Phase, die erst auf dem zweiten Blick interessante Parallelen mit unserer Zeit aufweist. Wie immer wird dieser Themenschwerpunkt durch andere, sorgsam ausgewählte Aspekte ergänzt, erweitert und Bezüge zur Jetztzeit hergestellt.

09.02.22, Rainer Holl Unser Deutsch aus vielen Quellen Vielen missfällt es, wenn immer mehr englische Wörter ins Deutsche einwandern: der Schlussverkauf heißt längst "Sale", wir sind möglichst immer "online" oder vor dem geschlossenen Geschäft hängt ein Schild "We are closed". Das ärgert uns oft und wir halten es für eine neumodische Marotte. Dabei fällt es kaum auf, dass "neumodisch" und "Marotte" ja auch einen fremden Ursprung haben. Unsere ganz normale Sprache ist immer schon voller Wörter, die das Deutsche im Lauf der Geschichte aufgenommen hat. Diese Einflüsse sind Zeugnisse von Begegnungen mit anderen Völkern und Kulturen, die uns zutiefst geprägt haben. Solchen Spuren schon an Beispielen aus der Antike und dem frühen Mittelalter nachzugehen und sie zu würdigen, ist die Absicht dieses Vortrags. Sozusagen ein (hoffentlich faszinierender) Blick in die "Spracharchäologie". Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.00 - 19.30 Uhr 16.02.22, Rainer Holl Der integrierte Jesus  Wenn der Apostel Paulus in unsere Kirchen käme, wäre er mindestens so entsetzt wie es der Apostel Jakobus war, als er sah, was Paulus aus dem Glauben an Jesus Christus gemacht hatte. Dabei hatte Paulus doch nur erkannt, dass die judenchristliche Gestalt der Urgemeinde in Jerusalem der großen, weiten Welt des römischen Reichs nicht zu vermitteln wäre. Darum musste er bei seinen Reisen und in seinen Briefen griechisch sprechen und in den Vorstellungen predigen, die seinen hellenistischen Hörern geläufig waren. Vor allem mussten die Missionare an Vertrautes aus den traditionellen Religionen anknüpfen. So waren schon in der ausgehenden Antike und in der Begegnung mit den germanischen Völkerstämmen die Herausforderungen für Theologie und den kirchlichen Alltag gewaltig. Es war ein Zeichen für die Lebendigkeit des Glaubens, wenn solche Anpassungen gelangen. Das Risiko, sich auf Irrwege zu begeben, war durchaus jederzeit dabei. Wer in einer romanischen Kirche vor einem Christus mit germanischen Zügen steht, erkennt: Das Christentum ist angekommen. Der Referent versucht an markanten Stellen der frühen Kirchengeschichte zu zeigen, wie der Weg des Christentums von Jerusalem bis ins fränkische Reich verlief. Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.00 - 19.30 Uhr 23.02. und 23.03.22, Dr. Steffen Ewig Sternstunden der Philosophie Philosophinnen und Philosophen stießen in ihrer Zeit immer wieder auf Widerstand, Unverständnis und Ablehnung. Oft genug jedoch nahmen ihre zentralen Überlegungen zum Sinn des Lebens und zur Stellung des Menschen zur Welt starken und nachhaltigen Einfluss auf Individuum und Gesellschaft. Sie beeinflussten das Denken ganzer Epochen und bewirkten eine Öffnung des Blicks auf Mensch und Welt. Der Referent bespricht die epochalen Ideen und philosophischen Schulen – immer auch in Hinblick auf das Jetzt und Hier. Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.00 - 19.30 Uhr 09.03. und 16.03.22., Christa Koch Warum haben Kirchen einen Turm?  Die Geschichte der Kunst und ihre Funktionen  Immer schon, seitdem es Kunst gibt, hatte sie unterschiedliche Funktionen zu erfüllen. Die Kunst, Kunstwerke zum Sprechen zu bringen, darf sich von daher nicht allein auf deren rein ästhetische Wirkung beschränken. Sie muss sich vielmehr mit Fragen nach deren religiösen, den politischen und den abbildenden Rahmenbedingungen auseinandersetzen, ohne dabei die Besonderheiten des schöpferischen Prozesses, aber auch den singulären Wert des Einzelwerkes, aus den Augen zu verlieren. Diese Vortragsreihe will von daher in ihrem Ansatz nicht einer im traditionellen Sinn chronologischen Stil- und Epochendarstellung folgen, sondern in komprimierter Form den Haupt- und Nebenwegen abendländischer Kunst, als Schmelztiegel verschiedenster Ideen und Eingebungen, beleuchten. Der zeitliche Rahmen umfasst dabei das Ende der römisch geprägten Spätantike bis zum frühen Mittelalter. Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.30 - 20.00 Uhr 30.03.22, Prof. Udo Worschech Archäologie – die Welt der Puzzleteile Spektakuläre archäologische Funde, die zur Klärung mancher Fragen beitragen, sind selten. Nicht alle kommen im Rahmen von wissenschaftlichen Grabungen zutage. Viele Relikte werfen zunächst Fragen auf, beispielsweise welcher Epoche die Funde zuzuordnen sind. Immer wieder finden Menschen beim Spazierengehen, der Garten- oder Feldarbeit, aber auch bei Bauarbeiten interessante Relikte. Wie ist es aber möglich, z. B. Funde aus der Spätantike bis zum frühen Mittelalter genauen Zeitaltern oder gar einem bestimmten Jahr zuzuordnen?Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.00 - 19.30 Uhr 06.04.22, Johannes Kroh Aufstieg der Ewigen Stadt Während der vielfältigen Krisen und dem damit verbundenen langsamen Zerfall in der langen Spätantike und dem Frühmittelalter entwickelte sich die vormalige Welthauptstadt Rom zum geistigen Zentrum der neuen prägenden Kraft Europas, dem Christentum. Seit Mitte des 8. Jahrhunderts kehrte sich der fortschreitende Niedergang um und im Bündnis mit den Franken gewann die Stadt als Ort einer lebendigen Erinnerung an die Antike und Heimat der Päpste neuen Glanz und politische Aufmerksamkeit: Ein Prozess, der am Weihnachtstag 800 in der Krönung Karls des Großen zum Kaiser gipfelte. Die Veränderungen in der Gesellschaft und politischen Ordnung der Ewigen Stadt stehen mit dem 9. Jahrhundert als Schwerpunkt im Zentrum des Vortrags. Veranstaltungsort: Maximilian-Kolbe-Haus, Donaustraße 1, Seminarraum 3, 18.00 - 19.30 Uhr

Kursnummer 221MM1005
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Gebühr: 62,00
Die Wirkung von Licht und Farbe im Wohn- und Arbeitsbereich
Fr. 11.03.2022 19:00
Memmingen

Farben haben eine stimulierende Wirkung auf den Menschen. Sie beeinflussen und unterstützen unser Befinden, je nach Farbe sowohl negativ als auch positiv, erheitern, bedrücken, wärmen, kühlen, erfrischen, beruhigen, wirken ansprechend... etc. Verschiedene Räume haben eine bestimmte Funktion und einen Charakter, den man mit Farbe unterstreichen oder vernichten kann. Mit vielen Fotos, echten Beispielen und neuen wertvollen Praxistipps wird der Teilnehmer sofort in der Lage sein, die persönliche Farbgestaltung selbst in die Hand zu nehmen. Außerdem erhält jeder Besucher des Vortrags einmalig eine Auswertung seiner persönlichen Wohnfarbstimmung mit dem "Wohn-Farb-Kompass" geschenkt.

Kursnummer 221MM1345
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Gebühr: 7,00
Dozent*in: Hermann Kuffer
Immobilienverkauf von privat - fast wie ein Profi
Mo. 04.04.2022 19:30
Memmingen

Zielgruppe: Immobilienbesitzer aus der Region mit evtl. Verkaufsabsicht Der Immobilienverkauf birgt für den "Laien" ungeahnte Stolpersteine und Risiken. Das Seminar will einen Leitfaden an die Hand geben, der hilft, diese zu erkennen und zu vermeiden. Dabei wird der gesamte Ablauf des Immobilienverkaufs betrachtet - von der Entscheidungsfindung des Verkaufs, über die Ermittlung eines marktgerechten Preises, Werbung und Budgetierung, bis zur Beauftragung eines notariellen Kaufvertragsentwurfs, notarieller Beurkundungstermin und Übergabe der Immobilie an den neuen Eigentümer.

Kursnummer 221MM1325